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starspell ( gelöscht )
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27.04.2006 12:18
RE: Kleines Zuckerlexikon Antworten

Kleines Zuckerlexikon:


Blutzucker - Der Zucker im Blut in Form von Glukose.

Brauner Zucker - Ein Zwischenprodukt bei der Zuckerherstellung. Der grob auskristallisierte Zucker ist durch den noch anhaftenden Sirup braun gefärbt und hat eine klebrig-feuchte Konsistenz. Ist weniger haltbar als weißer Zucker. Entgegen vieler Fehlmeinungen ist brauner Zucker nicht gesünder als der normale Haushaltszucker. Er ist ebenfalls ein isolierter Zucker und hat auf den Körper die gleichen schädlichen Wirkungen.

Dextrose - Siehe Traubenzucker

Einmachzucker wird meist aus der Grundsorte (Weißzucker) hergestellt. Rotem Einmachzucker wird Farbstoff hinzugefügt!

Flüssiger Zucker - Konzentrierte Zuckerlösungen, die in der Nahrungsmittelindustrie Verwendung finden
Fruchtzucker/Fruktose - Kommt reichlich in süßen Früchten vor. Ist als Monosaccharid Bestandteil vieler Zuckerverbindungen, zum Beispiel des normalen weißen Haushaltszuckers.

Der Fruchtzucker ist ein wichtiger, aber nicht unbedenklicher Zuckeraustauschstoff

Galaktose - Schmeckt weniger süß als Saccharose und ist ein Baustein des Milchzuckers und anderer Zuckerarten.

Gelierzucker – Raffinade mit Zusatz von reinem Pektin und Zitronen- oder Weinsäure

Glukose - Siehe Traubenzucker.

Glukosesirup - Auch Stärkesirup genannt. Aus Stärke gewonnener flüssiger Zucker mit geringer Süßkraft. Wurde in der Nahrungsmittelindustrie zu einem ernsten Konkurrenten des weißen Zuckers.

Glykogen - Überschüssige Glukose und Fruktose wird vom Körper zu Glykogen umgewandelt und in Leber und Muskelzellen gespeichert. Was in diesem äußerst begrenzten Speicherplatz keinen Raum mehr findet, wird in Fett verwandelt.

Honig- Honig ist ein reines Naturprodukt, das zu 70 bis 80 Prozent aus Invertzucker sowie Wasser und über hundert natürlichen Wirkstoffen besteht.

Invertzucker - Gemisch von gleichen Anteilen Traubenzucker und Fruchtzucker, das durch Auflösung (Inversion) von Saccharose entsteht. Findet in der Nahrungsmittelindustrie Verwendung.

Isoglucose - Ist vergleichbar mit dem flüssigen Invertzucker. Wird in der Nahrungsmittelindustrie verwendet (Getränke, Obstkonserven). Auf den Zutatenlisten von US-Waren »Corn Sirup« genannt, da sie vorzugsweise aus Maisstärke hergestellt wird, auch Maissirup oder Maiszucker genannt Isoglucose ist in der Zuckerverarbeitenden Industrie ein ständig an Bedeutung gewinnender Konkurrent des herkömmlichen Zuckers und taucht in immer mehr Getränken und Nahrungsmitteln auf.

Kandiszucker - Sammelbezeichnung für grobe Zuckerkristalle von unterschiedlicher Größe und weißer oder brauner Farbe. Kandis wird aus reinen Zuckerlösungen durch langsames Auskristallisieren gewonnen, beim braunen Kandis wird karamellisierter Zucker zugesetzt. Kandis hat die gleiche Wirkung wie normaler weißer Fabrikzucker.

Karamell - Braune, Nichtkristallisierende Masse, die durch Erhitzen von Glukose oder Saccharose auf 150-180'C entsteht.

Kristallzucker - Eine andere Bezeichnung für Saccharose.

Laktose - siehe Milchzucker.

Maissirup - Ein flüssiger Zucker, der in der Nahrungsmittelindustrie als Zusatzstoff steigende Bedeutung gewinnt.

Malzzucker/Maltose - Wird aus Stärke gewonnen und bei der Bier- und Branntweinherstellung verwendet.

Melasse ist das letzte Abfallprodukt der Zuckerherstellung, ein dunkelbrauner Sirup, aus dem sich weitere Zuckergewinnung nicht mehr lohnt. Wird als Viehfutter und zur Alkoholherstellung verwendet. Melasse aus Zuckerrohr ist Grundstoff der Rum-Herstellung.

Milchzucker (Laktose, Sandzucker) kommt in der Milch von Säugetieren und in der Muttermilch (5,5 bis 6 Prozent) vor. Milchzucker besteht aus Glukose und Galaktose. In isolierter Form wird er aus der bei der Käseherstellung anfallenden Molke gewonnen. Milchzucker wird häufig als Tablettengrundlage verwendet. Den Namen Sandzucker verdankt der wenig süß schmeckende Milchzucker seiner Eigenschaft, auf der Zunge sandig zu erscheinen. Milchzucker fördert die wichtige Bifidusflora (Teil der Bakterienflora) im Darm des Säuglings. (Laktose, Sandzucker) kommt in der Milch von Säugetieren und in der Muttermilch (5,5 bis 6 Prozent) vor.

Puderzucker – Ein sehr fein vermahlener weißer Zucker, bei dem die Kristallteilchen nicht mehr fühlbar sind. Geeignet für die Herstellung von Zuckerglasuren und Makronengebäck.

Raffinade (EG-Qualität I) - Reiner, weißer Zucker, der besonderen Anforderungen der Reinheit entsprechen muss und in verschiedenen Sorten (Körnigkeit) hergestellt wird. Die Raffinade ist unser gebräuchlicher Haushaltszucker und besteht zu 99,9 Prozent aus Saccharose. (EG-Qualität I
Rohrzucker - Andere Bezeichnung für Saccharose. Mit diesem Namen wird der normale weiße Zucker bezeichnet, gleich, ob er aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr stammt. Siehe Saccharose.

Saccharose - Chemischer Name für den weißen Haushaltszucker, gewonnen aus Zuckerrohr oder Zuckerrübe, der in seiner reinsten Form zu 99,9 Prozent aus Saccharose besteht. Saccharose ist ein Zweifachzucker (Disaccharid), bei dem ein Molekül Fruchtzucker mit einem Molekül Traubenzucker verknüpft ist. Saccharose wird von der Nahrungsmittelindustrie oft mit »natürlicher« klingenden Namen wie Rohrzucker oder Rübenzucker bezeichnet.

Süßstoffe – Die Süßstoffe wie Saccharin, Zyklamat und andere sind künstlich hergestellte Verbindungen und haben nichts mit dem natürlichen Zucker zu tun.

Traubenzucker - (Dextrose, Glukose, Glucose, Glykose, Fruktose, Lävulose, Dextropur, Blutzucker), zu den Aldohexosen gehörender, biologisch. bedeutsamster und in der Natur meistverbreiteter wichtigster Zucker.

Bestandteil vieler Di- und Polysaccharide (z.B. Rohrzucker, Milchzucker, Zellulose, Stärke, Glykogen); wichtiges Zwischenprodukt im Stoffwechsel (Energielieferant für Muskeln, Gehirn u.a.), entsteht in Pflanzen durch Photosynthese.

Würfelzucker – Angefeuchtete Raffinade, die zu Würfeln gepresst und getrocknet wird.

Zuckeraustauschstoffe – Sie werden im Austausch gegen Zucker eingesetzt. Sie dienen Diabetikern als Ersatz für das süße Genussmittel. Die wichtigsten Austauschstoffe sind: Sorbit, Xylit, Mannit.

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